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Die Q12 zu Besuch in Delphi
Leider sagte das Orakel keine Abiturthemen voraus
12. September 2011; 5 Uhr morgens ...
auf nach Griechenland! Gestartet wurde in Gessertshausen und Ursberg,
mit im Gepäck hatten wir Frau Burtscher, Herrn Tenta, Herrn Stapfer und
natürlich Frau Luft.
Nachdem das Gepäck verstaut war, starteten wir unsere Reise über den
Brennerpass bis nach Venedig. Je weiter wir nach Süden kamen, desto
wärmer wurde es. Nach langem Sitzen im Bus freuten wir uns alle auf die
Fähre. Dort bezogen wir unsere Kabinen und sonnten uns noch etwas auf
Deck. Bei der Erkundung des Schiffs hatten wir neben dem Pool natürlich
sofort die Disco entdeckt, die wir die nächsten zwei Nächte unsicher
machten.
Am Mittwoch gingen wir dann schon um 5.30 Uhr in Griechenland an Land.
Genügend Schlaf hatte auf der Fähre keiner bekommen. Aber auf der
Abifahrt wurde uns ein letztes Mal bewusst: Wer mit der Schule
wegfährt, bekommt auch viel gezeigt. Somit war unsere erste Station in
Griechenland das Orakel von Delphi. In der Antike pilgerten viele
dorthin, wenn sie einen weisen Rat benötigten. Die Orakelsprüche der
Priesterinnen werden heute auf Gase zurückgeführt, die dort aus einer
Felsspalte austraten und Halluzinationen verursachten.
Nach der Besichtigung ging die Fahrt dann weiter nach Athen. Dort
gingen wir shoppen, aßen in einem traditionellen Restaurant zu Abend
und übernachteten einmal in der Stadt. Am nächsten Tag erklommen wir
die Akropolis. Dank Temperaturen um die 40 Grad und immer stärker
werdendem Schlafmangel stieß dies, trotz fachkundiger Führung, bei den
meisten von uns auf wenig Begeisterung. Nach der Anstrengung wurden wir
aber durch eine fantastische Aussicht über ganz Athen belohnt. Nach ein
bisschen Freizeit sollte die Fahrt dann weitergehen zu unserem
eigentlichen Ziel, nach Tolo. Darauf hatten wir uns aber zu früh
gefreut, denn wir mussten feststellen, dass unser Doppeldecker den
Geist aufgegeben hatte. Frau Luft organisierte aber schnell einen
Ersatzbus und die Reise konnte in rasantem Tempo weitergehen. Dank der
griechischen Fahrweise des Ersatzbusfahrers, der auch durch eine
20er-Zone mit 80 km/h bretterte, kamen wir dann auch früher als geplant
an unser Ziel.
Während unserer Zeit in Tolo genossen wir Strand und Pool, gingen
shoppen und hatten viel Spaß. Ein paar von uns mieteten sich sogar ein
Banana-Boat und ritten damit über die Wellen des griechischen Meeres.
Kulturell kamen wir unter anderem in den Genuss von Mykene, Epidauros
und Olympia. Auch ein paar Geburtstage feierten wir natürlich
gebührend. Ein Highlight der Fahrt war sicherlich die Bootsfahrt zu
einer Bucht. Dort genossen wir, wie auf der ganzen Fahrt, das
traumhafte Wetter. Wir verbrachten unsere Zeit damit, im Meer zu baden,
uns zu sonnen und ein köstliches Essen, vom Kapitän unseres Bootes
selbst gegrillt, zu genießen.
Am Montag traten wir dann die Heimreise quer durch Griechenland, zurück
zum Hafen von Patras an. Auf dem Weg dorthin besichtigten wir noch ein
Weingut und kamen in den Genuss einer kleinen Weinprobe. In Patras aßen
wir dann ein letztes Mal gemeinsam in einem kleinen Lokal am Strand zu
Abend. An diesem Tag bekamen wir auch die ersten griechischen Wolken zu
Gesicht. Unsere anschließende Überfahrt nach Venedig war dann auch
dementsprechend regnerisch. Manche von uns überbrückten diese
Regenphase mit Schlaf, den wir mittlerweile wirklich dringend nötig
hatten. Die Anderen feierten noch gebührend das Ende der Abifahrt. Ab
Venedig ging es dann zurück nach Ursberg - endlich wieder in einem
deutschen Vier-Sterne-Bus.
Wir möchten uns bei den Lehrkräften, die uns begleitet haben, für die
Organisation, besonders bei Frau Luft, die wegen unserer Buspanne so
einiges umplanen musste, bedanken. Ebenfalls bedanken möchten wir uns
für die Geduld unserer Lehrer, die bei 96 Schülern ab und zu auf die
Probe gestellt wurde.
Tanja Scheffler für die
Q12
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